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Harmlos, hilflos, hoffnungslos, so umschrieb ich
meinen Gemütszustand am Ende des letzten
Berichts. Durch unterirdische Leistungen im
April hatte Fortuna nicht nur die direkte
Teilnahem am DFB-Pokal verspielt, sondern sich
auch noch aus der Spitzengruppe der Regionalliga
Nord direkt in den Abstiegskampf begeben. Dies
lies für den Mai einiges befürchten. Aber es kam
mal wieder alles anders in den letzten knapp
drei Wochen, sodass endlich wieder eine doch
recht positive Zusammenfassung herausspringen
kann, wenn auch noch ohne Happy End. Aber doch
wesentlich freundlicher als das, was ich mir zu
beginnd es Wonnemonats ausgemalt hatte. Da hatte
ich nämlich noch richtig schwarz gesehen,
angesichts der Leistungen unserer Lieblinge in
den Wochen zuvor.
Nicht gerade zielfördernd erschien es in diesem
Zusammenhang, dass eine englische Woche anstand,
Fortuna desolata also im aktuellen Zustand
gleich mal drei Spiele binnen acht Tagen zu
absolvieren hatte. Das konnte ja heiter werden!
Wurde es dann auch, aber anders als befürchtet.
Wiedergutmachung I
Alles Neue macht der Mai! Am Freitag, den
02.05.08 kam Borussia Dortmund II in die
LTU-Arena. Monatelang war das lediglich eine
Truppe hinter uns, die sich mit der
Qualifikation für die 3. Liga herumschlug, immer
hart am Rande des ominösen Tabellenplatz 11.
Eine Mannschaft also, die man einfach schlagen
musste, wenn man oben dran bleiben wollte. An
jenem Freitag war es anders. Dank der jüngsten
Meisterleistungen unserer Truppe standen die
Dortmunder plötzlich vor uns, da wir ja mit
Platz 10 den letzten Nichtabstiegsplatz
belegten. Eine Mannschaft also, die man einfach
schlagen musste, wenn man nicht noch weiter
unten rein rutschen wollte.
Das sind so die Duelle, die einem bei Fortuna
die Schweißperlen auf die Stirn treiben.
Sogenannte „Endspiele“, die das Team in den
letzten Jahren zumeist in beeindruckender Manier
vergeigt hat, egal, wie harmlos der Gegner im
Vorfeld rüberkam. Die Angst vor dem
Abstiegskampf, überall unverkennbar vorhanden.
Auch aufgrund der letzten Darbietungen des Teams
stimmte der Fan-Block unmittelbar nach dem
Anpfiff erst einmal ein „Wir woll’n euch kämpfen
seh’n!“ an, durchaus gerechtfertigt, wie ich
fand, um der Mannschaft zu verdeutlichen, was
man an jenem Abend sehen wollte. Und auch ich
war ein wenig zittrig, als ich nach dem Anpfiff
zum Handy griff und die entsprechende SMS zum
Spielbeginn versendete. Ich schrieb meinen Text,
drückte auf „Senden“, blickte aufs Spielfeld –
in diesem Moment war der Ball drin. Und zwar im
Dortmunder Tor! Von rechts hatte Lawaree
eingeworfen, Kastrati per Kopf verlängert, der
Ball kam mittig in Höhe des Sechzehners zu
Andreas Lambertz, der zog sofort ab und traf
halbhoch ins linke Eck. Führung für Fortuna nach
57 Sekunden! Man hatte mit vielem gerechnet,
damit allerdings nicht.
Und so wurde die erste Halbzeit zu einem
Selbstläufer, auch wenn sie bei weitem nicht gut
war. Denn spielerisch war nicht unbedingt eine
Verbesserung zu erkennen. Zum Glück war der
Gegner zunächst ziemlich geschockt, im weiteren
Verlauf dann auch richtig harmlos. So konnte man
auch über die kleinen Schrecksekunden hinweg
sehen, die uns unser Torwart kredenzte. Und zwar
unser Ersatztorwart Michael Ratajczak. Der stand
für Michael Melka zwischen den Pfosten, der sich
einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Wie
überhaupt die Abwehr, das einstige Prunkstück
des Teams, so langsam in seine Einzelteile
zerfiel: Olivier de Cock seit dem Verl-Spiel mit
Meniskuseinriss außer Gefecht, Hamza Cakir seit
dem Lübeck-Spiel Rentner für diese Saison mit
Außenbandeinriss, Henri Heeren sowieso wieder
verletzt – von der Beton-Abwehr der Hinrunde,
die so manch klägliche Stürmerleistung kaschiert
hatte, war nur noch Jens Langeneke übrig,
unterstützt vom grobmotorischen Kämpferherz
Robert Palikuca, dem schönen Claus, formerly
known as Claus Costa und Oliver Hampel, der mal
wieder in der Verteidigung aushelfen musste. Und
nun auch noch der Stammtorwart weg...Michael
Ratajczak zeigte in der ersten Halbzeit relativ
eindeutig, wo seine Schwächen liegen, nämlich
bei hohen Bällen. Flanken und Freistöße, die den
Fortuna-Strafraum erreichten, sorgten für
Höchstwerte im fortunistischen Adrenalinspiegel
auf der Tribüne, und bei der einzigen Chance der
Dortmunder vor der Pause hätte Ratajczak auch
fast für den Ausgleich gesorgt, als er einen
Schuss von der Strafraumgrenze mit den Händen
über dem Kopf abfangen wollte, ihm der Ball aber
durchrutschte, und er ihn erst im Nachfassen auf
der Torlinie greifen konnte.
Aber die Dortmunder waren an jenem Abend zum
Glück nette Gäste. Spätestens nach dieser Szene
sagten sie sich wohl, dass sie nicht für diverse
Angstattacken auf diversen Tribünen in der Arena
verantwortlich sein wollten, und schenkten uns
zwei Tore zur Vorentscheidung. Besonders
spektakulär taten sie dies in der 29. Minute:
kurz vor der Mittellinie will Hünemeier einen
weiten Pass nach vorne spielen, schießt aber den
vor ihm postierten Kastrati an. Als glückliche
Fügung ist Hünemeier auch noch letzter Mann, die
gesamte Abwehr des BVB ist aus mir
unerklärlichen Gründen viel zu weit aufgerückt.
Kastrati und Hünemeier setzen dem Abpraller
nach, der Albaner ist schneller, stolpert in
seiner bekannt schlaksigen Art mit dem Ball in
den Strafraum und kommt aus ca. 8 Metern von
halbrechter Position sogar noch zum Abschluss.
Er biggelt die Kugel an Torwart Beer vorbei
Richtung linke Ecke, das Leder trudelt und eiert
in Zeitlupe auf den Pfosten zu, und nicht wenige
– ich eingeschlossen – sind bereit, zu wetten,
dass auch dieser Ball neben das Tor gehen wird,
wie so vieles, was Kastrati in dieser Saison
versucht hat. Aber in diesem Fall passt es, die
Kugel rollt mit letzter Kraft ins Eck und bleibt
auch tatsächlich dort liegen. Einmal kurz die
Augen gewischt, wieder hingeschaut – nein, nicht
geträumt. Ball ist drin, 2:0. Der erste Treffer
für Kastrati seit seinen beiden Buden in
Oberhausen – letztes Jahr im September...Man
konnte es ihm nach seiner unendlichen
Leidensgeschichte in dieser Saison nur gönnen.
Apropos „gönnen“: da wollten andere Dortmunder
auch nicht zurück stehen und somit zelebrierten
sie dann im Kollektiv das, was Hünemeier alleine
so schön vorgemacht hatte: partielle
Desorientierung bei totaler Ignoranz des
Gegenspielers. In der 43. Minute Freistoß von
halbrechts durch Marco Christ, kurz hinter der
Mittellinie, der Ball fliegt gefühlte drei
Minuten bis in den Fünfmeterraum hinein. Und von
hinten kommt Robert Palikuca heran geeilt, die
komplette Dortmunder Abwehr ignoriert den Hünen,
er springt in den Ball und nickt ihn gegen die
Laufrichtung des bedauernswerten Torwarts Beer
zum 3:0 ein. Wie man diesen Brocken von 1,96 m
übersehen bzw. nur staunend zusehen kann, wie
der an einem vorbei läuft, ist mir unerklärlich.
Aber ich muss ja auch nicht alles wissen. Das
erste Saisontor für Palikuca, gleichzeitig die
Vorentscheidung.
In der zweiten Halbzeit versuchten die
Dortmunder immerhin, nach vorne zu spielen und
die Partie zu drehen, das sollte man ihnen
anrechnen. Und da bei Fortuna bei weitem nicht
alles Gold war, was glänzte, kamen sie auch zu
Chancen, zum Beispiel nach einem katastrophalen
Rückpassversuch von Hampel auf Ratajczak, den
sich ein Dortmunder erlaufen konnte. Aber in
diesen Szenen zeigte sich dann, dass Ratajczak
zumindest am Boden bärenstark war. Mehrfach
konnte er den Anschlusstreffer der BVB-Bubis
verhindern und wurde auch in der Luft immer
sicherer. Ganz wichtig, dass er in seinem ersten
Regionalligaspiel für Fortuna die Null halten
konnte. Nur seine Abschläge erinnerten wirklich
an diesbezügliche „Glanzzeiten“ unter Ex-Keeper
Patrick Deuß, die beiden scheinen
Abschlags-Zwillinge im Geiste zu sein. Auch in
dieser Kategorie ist also durchaus noch
Steigerungspotential bei Ratajczak vorhanden.
Und bevor die Dortmunder zu aufmüpfig wurden und
vielleicht noch einmal Morgenluft witterten,
machte wiederum Kapitän Lambertz in der 62.
Minute den Sack zu: mit einem schönen Konter
wird Caillas links frei gespielt, der passt in
die Mitte zum mitgelaufenen Kastrati, dieser
kann sich am Fünfmeterraum nicht gegen seinen
Gegenspieler durchsetzen, aber Lambertz zimmert
den Abpraller aus acht Metern halbhoch ins Tor,
fertig war die Laube. Der Rest des Spiels
plätscherte so dahin, nur der eingewechselte
Cebe verpasste an seinem Geburtstag noch das
5:0, als er frei vor Beer an selbigem
scheiterte. Es wäre auch ein bisschen zu hoch
gewesen. Immerhin, mit fünf Toren Abstand hat
die Mannschaft zuletzt im Jahr 2001 gewonnen,
wäre also auch mal wieder eine Bestleistung
gewesen. Aber auch so war es der höchste
Saisonsieg, außerdem holte man sich nach nur
einem Spieltag das Prädikat „beste Abwehr der
Liga“ wieder zurück, welches man nach der
Klatsche in Ahlen ausgerechnet an die Dortmunder
verloren hatte. Und auch sonst reichte es zu
einer beeindrucken Höchstleistung, die man nicht
oft sieht: da diese Partie das einzige
Freitagsspiel war, sprang Fortuna in der Tabelle
für einige Stunden von Platz 10 – auf Platz 2.
Und das in der Schlussphase der Saison, nicht zu
Beginn, wo so etwas normal ist. Einen besseren
Beleg, wie eng es in der Liga zugeht, gibt es
wohl nicht. Mit nur einem Spiel mehr vom
Fast-Absteiger auf einen Aufstiegsplatz – man
kann noch nicht einmal mehr den Kopf schütteln.
Letzteres gelang mir zumindest zehn Minuten
später bei der Pressekonferenz. Diese eröffnete
Gästetrainer Theo Schneider nämlich mit
natürlich bitterer Miene, aber mit der sehr
unnatürlichen Erklärung, die Niederlage sei ja
unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass
er mit Torwart Höttecke und Abwehrspieler
Brzenska im Laufe des Tages zwei wichtige
Spieler an die Erste Mannschaft des BVB habe
abgeben müssen, die ebenfalls an jenem Freitag
Abend spielte (gegen Nürnberg). So habe das ja
nichts werden können. Diese Erklärung lässt mich
deshalb den Kopf schütteln, weil sie klar zeigt,
dass die Theo Schneiders dieser Welt es eben nie
begreifen werden: genau für solche Fälle halten
sich die Profitruppen doch ihre Zweiten
Mannschaften, laut eigener Aussage. Spielpraxis
für die jungen Talente, um sie an die Erste
Mannschaft heranzuführen. Anstatt also stolz wie
Oskar auf seine Arbeit zu sein, macht er so
etwas dann für die Niederlage verantwortlich.
Schon viel weniger unbegreiflich hatte er es in
der letzten Rückrunde gefunden, als
Profi-Trainer Thomas Doll ihm zum Spiel gegen
die Fortuna Ricken, Brzenska und Amedick
ausgeliehen hatte (die Bundesliga war
länderspielfrei), und der BVB auch prompt mit
1:0 gewonnen hatte (Tor durch das unentdeckte
Jungtalent Lars Ricken). Aber wie gesagt, es
nützt nichts, sich darüber aufzuregen – Leute
wie der Theo werden es eh nie lernen.
Am Tag darauf schaute erst mal alles nach
Magdeburg, wo das Hammer-Spiel jenes Wochenendes
stattfand: 1.FC Magdeburg gegen Eintracht
Braunschweig, das direkte Duell des Tabellen-11.
gegen den Tabellen-12., beide mit der Chance,
bei einem Sieg bis auf einen Punkt an Platz 10
und damit wiederum an die Dortmunder
heranzukommen, die zudem noch einmal spielfrei
haben würden (vielleicht war der Theo auch
deshalb so vergrätzt). 24.000 Zuschauer machten
das Stadion voll, und wie es der Zufall wollte,
trennte man sich mit dem für uns bestmöglichen
Ergebnis – 1:1. Somit verblieben der Fortuna
nach diesem Spieltag wieder sechs Punkte
Vorsprung auf Tabellenplatz 11, und man konnte
erst mal befreit durchatmen. Und sodann den
Blick nach oben riskieren und siehe da: man war
trotz sieben weiterer Partien am Samstag nur auf
Rang 5 abgerutscht. Somit stand man jetzt
zwischen den Stühlen. Bei einem Sieg am darauf
folgenden Mittwoch könnte man noch nach oben
schielen, bei einer Niederlage musste der Blick
allerdings endgültig nach unten gerichtet
werden. Genau wie beim Gegner, der nur einen
Punkt schlechter stand. Leider war das nicht
irgendjemand, sondern ein echtes Schwergewicht.
Die ostfriesische Seenplatte oder
Wiedergutmachung II
Denn am Mittwoch, den 07.05.08 musste Fortuna
beim BSV Kickers Emden antreten. Und falls der
geneigte Erst- oder Zweitliga-Leser gerade keine
Lust hat, mal die entsprechenden Statistiken zu
überprüfen – bei den Kickers handelte es sich zu
jenem Zeitpunkt um die heimstärkste Mannschaft
der Liga. Das hatte gerade noch gefehlt. Die
hatten zwar in der Woche zuvor eine ebenso
schöne Blamage hingelegt wie wir und zuhause 0:2
gegen den VfB Lübeck verloren (nachdem wir die
vier Tage zuvor im Nachholspiel richtig stark
gemacht hatten), mussten aber bei ihrer
Heimstärke aber dennoch als Favorit gelten,
zumal bei Fortuna die Verletztenmisere so
langsam überdeutlich wurde. Man verfügte mit
Langeneke und Hergesell noch über genau zwei
etatmäßige Abwehrspieler (beide natürlich auch
noch mit je vier Gelben Karten vorbelastet),
erstmals nahm Trainer Meier mit Kai Schwertfeger
auch einen Spieler aus der Zweiten Mannschaft
mit, um überhaupt noch Optionen auf der Bank zu
haben. Hinzu kam, dass Kickers Emden mit Kapitän
Rudi Zedi sowie Thorsten Nehrbauer, dem in der
Winterpause aus Lübeck gekommenen Daniel Cartus
und natürlich Trainer Stefan Emmerling über
reichlich Ex-Fortuna-Personal verfügt, bei
Spielen gegen uns bekanntlich immer ein gutes
Omen. Eine ganz schwere Kiste also.
Die die Gastgeber mit einer schier unglaublichen
Aktion noch etwas erschwerten. Sie sind ja unter
anderem auch deshalb zuhause in den letzten
Jahren stets so stark gewesen, weil der Platz in
Emden etwas besonderes ist. Der Untergrund
besteht zum Grossteil aus fettem Kleieboden, der
das Wasser nur schwer abfließen lässt und der
daher auch an trockenen Tagen sehr tief ist. Ich
glaube, in den Emder Fußball-Kneipen darf noch
herzlich gelacht werden, wenn das Wort
„Drainage“ fällt, so was ist dort ein
unbekanntes Fremdwort. An guten Tagen ist der
Rasen ein Rübenacker, auf dem sich alle anderen
Mannschaften schwer tun, der den Emdern selbst
aber natürlich bestens bekannt ist und außerdem
ihrer kämpferischen Spielweise entgegen kommt.
Ein Stolperstein für jeden Gegner, wie auch in
der Vergangenheit schon der ein oder andere
Aufstiegsaspirant feststellen musste.
Jetzt brach aber in den Tagen vor dem Spiel
gegen Fortuna blöderweise der Sommer aus. Zum
Spieltag waren es knapp 28 Grad, strahlender
Sonnenschein, weder Wölkchen noch Lüftchen am
Himmel zu sehen bzw. zu spüren. Das werden sie
in Emden wohl als irreguläre Bedingungen
empfunden haben. Somit kam man auf die Idee, in
der Nacht vor dem Spiel mal noch eben den Platz
zu wässern, um ihn für das eigene Team besser,
weil bekannter bespielbar zu machen. Und
„zufällig“ platzte angeblich an zwei Stellen der
Schlauch, was ebenso „zufällig“ nicht bemerkt
wurde. Das Ergebnis war durchaus beeindruckend:
auf den ersten Blick sah der Acker aus wie
immer. Etwas stutzig konnte man schon werden,
als beim Aufwärmen der Mannschaften flach
gespielte Bälle nach ca. drei Metern verreckten.
Auch konnte man immer lustige kleine Fontänen
sehen, wenn hohe Bälle auf dem Boden sprangen.
Das ganze Ausmaß dieser Bewässerung zeigte sich
dann jedoch, als erstmals zur Grätsche angesetzt
wurde, woraufhin die ausführenden Spieler
jeweils in ihren eigenen Springbrunnen zu
verschwinden schienen. Sonne, 28 Grad im
Schatten – und in Emden wurde Wasserballett
gespielt. Rein aus „Zufall“ natürlich. Das hätte
ich nicht unbedingt von ihnen erwartet. Naja,
wer schon auf solche „Hilfe“ angewiesen war, der
musste angeschlagen sein. Dies galt es nunmehr
zu nutzen. Irgendwie.
Dies gestaltete sich allerdings zunächst
schwierig, denn auf diesem Geläuf konnte gar
kein richtiges Spiel zustande kommen. Somit tat
sich in der ersten Halbzeit lange nichts,
Chancen waren Zufallsprodukte. Als man sich
schon auf ein wieder mal unübertroffenes Emder
Krabbenbrötchen zur Pause freute, gab es in der
43. Minute noch eine Ecke für die Gastgeber.
Moosmayer trat sie von rechts auf die Höhe des
kurzen Pfostens, und dort stand – genau,
Ex-Fortune Rudi Zedi und nickte die Kugel hoch
oben ins kurze Eck. 1:0 im ersten Durchgang für
Emden durch Zedi – war da nicht mal was? Jawohl,
es war der identische Verlauf unseres Gastspiels
in Emden in der Saison zuvor. Damals war es auch
gleichzeitig das Goldene Tor der Partie gewesen.
Wieder kein gutes Omen. Zumal Fortuna in dieser
Saison bekanntermaßen nach Rückstand noch nicht
ein einziges Spiel hatte drehen können. Da
schmeckten die Krabben in der Pause erst mal
nicht mehr so gut...
Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder. Genau
so wie die Mannschaft in dieser Saison schon
Spiele abgeschenkt zu haben schien, weil man
bereits als Sieger auf den Platz gekommen war,
genau so nahmen sie jetzt endlich mal den Kampf
an. Was anderes hätte auf dieser Seenplatte auch
gar keinen Sinn gemacht, da hätte man in der
Pause auch gleich in der Kabine bleiben können.
Spielerisch ging weiterhin nicht viel, aber man
kämpfte sich ins Spiel zurück Zusätzlich brachte
Trainer Meier nach einer Stunde noch Axel
Lawaree ins Spiel, der erstmals in dieser Saison
zu Spielbeginn auf der Bank Platz nehmen musste.
Fortuna verstärkte also die Offensive und wurde
belohnt: in der 71. Minute gab es im Emder
Strafraum die ostfriesische Variante des
Wattfußballs zu bewundern (was meines Wissens
zumindest in Holland einmal im Jahr gespielt
wird): jeder gegen jeden im Schlamm, alle gegen
den Ball. Zunächst ein Schussversuch,
abgeblockt, dann andersrum, zweimal versuchten
die Emder, den Ball wegzupöhlen, zweimal warfen
sich schlammverkrustete Fortunen in den Weg und
hielten den Ball im Strafraum, zuletzt warf sich
Kastrati in die Flugbahn und lenkte die Kugel
nach rechts im Strafraum ab – zum völlig frei
stehenden Cebe, der die Kugel direkt volley nahm
und halbhoch zum Ausgleich ins Netz zimmerte.
Ein Glückstor, mit vollem Einsatz erzielt, das
die Gastgeber aber auch ihrem „präparierten“
Boden zuschreiben dürfen. Schön, wenn so was mal
nach hinten los geht.
Nach diesem Treffer wirkten die Emder
verunsichert, man trat mehr um sich als man
versuchte, Fußball zu spielen, und Fortuna
witterte Morgenluft. In der 83. Minute trat
Caillas einen Freistoß von rechts weit in den
Strafraum herein, und wie gegen Dortmund tauchte
dort Abwehrrecke Palikuca auf. Diesmal sogar mit
Gegenspieler, was ihn aber auch nicht daran
hindern konnte, die Kugel per Kopf rechts oben
zu versenken. 2:1, Spiel gedreht. Man konnte es
kaum glauben. Zumal die Mannschaft in den
letzten Minuten hinten alle Bälle Richtung
Nordsee beförderte und den Sieg tatsächlich über
die Zeit brachte. Erstmals in dieser Saison
wurde ein Spiel nach Rückstand gedreht, und das
ausgerechnet bei der bis dato heimstärksten
Mannschaft der Liga, und ausgerechnet mit diesem
personellen Aderlass! Wir sind halt eine
Wundertüte...
Wiedergutmachung III
Aber zum Glück nicht am darauf folgenden
Samstag, 10.05.08. Da erschien der
Tabellenletzte VfL Wolfsburg II in der
LTU-Arena, mit der Empfehlung ganzer vier
gewonnener Punkte im Jahr 2008. Und diesmal
machten wir die Wundertüte nicht auf und
präsentierten uns so desolat wie zum Beispiel
gegen Lübeck, weil wir vorher schon gewonnen
hatten. Die kleinen Radkappen wurden humorlos
schon in der ersten Halbzeit 3:0 abgeschossen
und konnten sich danach noch ein wenig auf dem
Rasen sonnen, denn in der zweiten Hälfte tat
sich nicht mehr viel. Was einerseits recht
bedauerlich war, denn an jenem Tag hätte man
ordentlich was für’s Torverhältnis tun können,
aber andererseits, wenn die Punkte so früh so
sicher sind, und der nächste Auswärtsgegner
Eintracht Braunschweig heißt, denke ich, dass
man es in der Tat etwas ruhiger angehen lassen
konnte.
Schön jedoch, dass die Mannschaft vom ersten
Moment an Gas gab und sofort ihren eigenen
Rekord vom Heimspiel zuvor verbesserte: nach dem
Anstoß kam der Ball auf rechts zu Lawaree, der
flankte in den Strafraum, Direktabnahme von
Marco Christ aus 12 m, links unten ins Eck – 1:0
nach 47 Sekunden, zehn Sekunden schneller als
zwei Wochen zuvor Lambertz gegen Dortmund. Das
mutete fast schon unheimlich an. In der 20.
Minute bediente Cebe, an jenem Tag als rechter
Außenverteidiger am Start, weil sich Hergesell
in Emden erwartungsgemäß die fünfte Gelbe
abgeholt hatte, Axel Lawaree, und der Torjäger
wurde seinem Namen endlich mal wieder gerecht
und netzte zu 2:0 ein. Und weil er gerade so gut
drauf war, legte er kurz vor der Pause noch eins
nach, und was für eins: eine Flanke von Christ
nahm er am Sechzehner aus der Luft an, lupfte
sich die Kugel vom rechten auf den linken
Schlappen und knallte sie dann volley rechts
unten ins Eck, alles ein fließender
Bewegungsablauf. Solche Tore macht der – aber
gegen Oberhausen die leere Hütte nicht
treffen...Mit diesem seinem 12. Saisontor war
die Partie dann auch entschieden.
Zwischendurch hatte Fortuna eine einzige
knifflige Szene zu überstehen, als Wemmer für
die Wolfsburger in der 27. Minute nur den
Pfosten traf und ein weiterer Wolfsburger den
Abpraller vor dem leeren Tor nur um Zentimeter
verfehlte. Das war’s dann aber auch, Wolfsburg
zeigte im Verlauf des Spiels recht deutlich,
warum sie eigentlich schon seit Monaten als
Absteiger feststehen. Fortuna hingegen verpasste
noch einige Chancen, das er Ergebnis höher zu
schrauben, zweimal Lambertz und der
eingewechselte Heidinger per Freistoß hätten
durchaus noch treffen können. Aber mit einem 3:0
konnte man auch nicht wirklich unzufrieden sein.
Zumal dies der Abschluss einer beeindruckenden
Serie war. In der Vergangenheit hat Fortuna ja
stets so seine Schwierigkeiten mit den
Zweitvertretungen von Bundesligisten gehabt. In
dieser Saison waren derer fünf in der Liga
vertreten, logischerweise gab es zehn Spiele
gegen „II“-Mannschaften. Neun dieser zehn
Partien wurden gewonnen – und alle neun ohne
Gegentor. Eigentlich auch eine unglaubliche
Serie. Nur das übliche 0:2 bei Werder II tanzte
aus der Reihe, aber das ist ja schließlich auch
der verfluchte Nebenplatz 11. Ansonsten kann man
sagen, dass es diesmal nicht an den
Zweitvertretungen gelegen hat, wenn nach oben
nichts mehr geht. Im Gegensatz zur letzten
Saison, als man im März mit den blamablen
Niederlagen in Dortmund, in Bremen und gegen
Hertha den Absturz einleitete. Auch hier also
wieder eine erfreuliche Entwicklung, auch wenn
sie nur zu statistischen Zwecken gut sein
sollte.
Noch wichtiger war allerdings, dass man mit
diesem Sieg endgültig die Qualifikation für die
neue eingleisige Dritte Liga schaffte. Selbst
bei drei Niederlagen aus den letzten drei
Spielen konnte man nicht mehr Elfter werden.
Somit wurde das vor der Spielzeit ausgegebene
Ziel drei Spieltage vor dem Ende erreicht.
Glückwunsch hierzu. Keine Frage, die
Qualifikation ist verdient, Fortuna ist eine der
ganz wenigen Mannschaften (wenn nicht überhaupt
die einzige), die im Laufe der gesamten Saison
nicht ein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz
gestanden hat. Und nach den drei Siegen in nur
acht Tagen konnte man auch mal schauen, ob nach
oben noch was ging, als Tabellen-4. mit 57
Punkten. Man war zwar auf die gütige Mithilfe
der anderen Klubs angewiesen, aber in dieser
Liga hat es schon so viele Überraschungen
gegeben, warum sollte das nicht so weitergehen
und vielleicht uns nutzen. Bei unserem
Restprogramm konnten wir jede Unterstützung
gebrauchen.
Denn während der souveräne Tabellenführer RW
Ahlen am 36. Spieltag beim Tabellenletzten
Wolfsburg antreten musste, der Zweitplatzierte
RW Oberhausen beim ebenfalls feststehenden
Absteiger SV Babelsberg, bekamen die Nummer 3,
Union Berlin, und wir ein paar echte Brocken
vorgesetzt: Union mit Heimspiel gegen Magdeburg,
wir zu Gast in Braunschweig, die beiden Teams,
die zusammen mit RW Essen immer noch knapp unter
dem Strich standen und um die Qualifikation zur
3. Liga kämpften. Bei Braunschweig war unter der
Woche sogar noch Trainer Benno Möhlmann
zurückgetreten, um, wie er es formulierte,
nochmals einen Reizpunkt für die Mannschaft zu
setzen, um den Klassenerhalt noch möglich zu
machen. Der erst 34jährige Ex-Profi und
bisherige A-Jugend-Trainer Thorsten Lieberknecht
soll an der Seitenlinie nun noch einmal für
frischen Wind sorgen. Ein richtiges „Endspiel“
halt.
Unentschieden???
Am 17.05.08 spielte Fortuna bei Eintracht
Braunschweig. Die Mannschaft spielte sehr gut
und holte ein 1:1. Wohl zu wenig.
16.000 Zuschauer sahen ein packendes Kampfspiel
bei widrigen Bedingungen, mit immer wieder
einsetzendem Regen und – im Gegensatz zur
Vorwoche – reichlich kühlen Temperaturen. Beide
Teams schenkten sich nichts, es ging auf tiefem
Boden bis an die Schmerzgrenze. Fortuna
personell wieder ein wenig entlastet, Sahin und
Hergesell hatten ihre Sperren abgesessen, und de
Cock saß zumindest mal wieder auf der Bank. Auch
Stammtorwart Melka war wieder fit, da Ratajczak
allerdings zuletzt fehlerfrei gehalten hatte,
ließ Trainer Meier ihn im Tor, eine
vieldiskutierte Personalie. Um die Diskussion
klein zu halten, spielte Fortuna erst mal nach
vorne und setzte auch gleich ein Ausrufezeichen:
in der 8. Minute zirkelte Marco Christ einen
Freistoß über die Mauer, Braunschweigs Keeper
Adrian Horn machte den Flieger und wäre trotzdem
nicht an den Ball gekommen, aber das Leder
knallte gegen die Latte. Das wäre mal wieder ein
schöner Auftakt gewesen. Es kam dann genau
andersrum und heizte die Diskussionen wieder an:
in der 12. Minute Freistoß für Braunschweig,
fast von der Mittellinie, hoch in den Strafraum
hinein. Torwart Ratajczak eilt aus seinem
Gehäuse, bleibt dann aber verunsichert am
Fünfmeterraum stehen und wird von einem Kopfball
von Danneberg direkt vor ihm, der den Ball gar
nicht richtig trifft, zum 1:0 für die Gastgeber
überwunden. Dass der Danneberg da so
mutterseelenallein rumstand, ist auch nicht
gerade ein Ruhmesblatt für den Rest der Abwehr,
aber wäre Ratajczak nicht heraus gekommen, hätte
er auf den Ball eine Kappe werfen können, so
schwach trudelte der über die Linie. Einen
Torwartfehler kann man somit leider nicht ganz
verneinen.
In der Folgezeit machten die Gastgeber Druck, um
den zweiten Treffer nachzulegen, Fortuna hielt
dagegen. Und in der 32. Minute gab es dann auch
den Beweis, wie schnell dieses Spiel war, wie
gut, und wie spannend: Angriff Braunschweig über
rechts, Gundelach bekommt den Ball noch auf der
Torauslinie und bringt ihn als Bogenlampe in den
Strafraum. In der Fortuna-Abwehr reklamieren sie
Aus und übersehen dabei völlig Stürmer Schembri
(Torschütze beim 1:1 im Hinspiel). Der pflückt
die Kugel in aller Seelenruhe herunter und zieht
aus ca. 8 Metern volley ab, wobei er sogar
seinen Gegenspieler noch tunnelt. Und dann
geschieht Folgendes: Riesenreflex von Ratajczak,
mit dem linken Fuß lenkt er die Kugel an den
Innenpfosten, der Abpraller wird auf die linke
Düsseldorfer Seite heraus geschlagen, kommt zu
Kastrati. Dessen Gegenspieler rutscht kurz
hinter der Mittellinie weg, und Kastrati hat
plötzlich dreißig Meter freies Geläuf vor sich.
Die spult er ab, spielt in Höhe des Sechzehners
in die Mitte zu Lambertz, der leitet auf der
Strafraumgrenze weiter nach rechts zu Lawaree,
der nimmt den Ball direkt und zwirbelt ihn links
unten ins Eck zum Ausgleich. Unglaublich.
Zwischen Pfostenschuss für Braunschweig und
möglicher Vorentscheidung sowie dem Kunststoß
von Lawaree zum Ausgleich lagen vielleicht zehn
Sekunden. Mehr Dramatik geht wirklich nicht.
Und so ging es auch weiter, das Spiel war an
Dramatik wirklich kaum zu überbieten, auch wenn
sich Bundesliga-Schiri Günter Perl redlich
bemühte, es ordentlich zu zerpfeifen, möchte mal
gerne wissen, welche Hinweise der aus der
DFB-Zentrale vor dem Spiel bekommen hatte, wie
solch ein „Endspiel“ am besten zu leiten sei. Es
waren auf jeden Fall die falschen, ganz grausame
Leistung für einen angeblichen Erstligisten.
Aber auch mit ihm blieb es hochspannend.
Wahnsinns-Rettungstat von Ratajczak gegen einen
Freistoß von Fuchs kurz vor der Pause, auf der
anderen Seite Horn gegen Lawaree nach der Pause.
Dann taucht Kruppke relativ frei vor Ratajczak
auf, wird aber noch ein wenig zur Seite
abgedrängt, schafft allerdings einen guten
Flachschuss, aber auch den kann Ratajczak sicher
parieren. Ja, wenn diese dumme Aktion vor dem
0:1 nur nicht gewesen wäre...Kenan Sahin wird
nach einer Stunde eingewechselt und macht drei
Minuten nach seiner Einwechslung per Kopf das
2:1, aber das Schiri-Gespann hat etwas dagegen,
angeblich Abseits. Da der WDR die Szene in
seiner Berichterstattung mal wieder routiniert
aus dem Programm schneidet, kann man dazu gar
nichts sagen, allerdings gab es auch keine
Proteste der Spieler. Und kurz vor dem Ende
erreicht die Dramatik ihren Höhepunkt: zunächst
taucht der eingewechselte Braunschweiger Hauk
völlig frei vor dem Fortuna-Gehäuse auf, ist
davon allerdings selbst wohl so überrascht, dass
er den Kopfball über das Tor setzt. Und während
sich 13.000 Braunschweiger inklusive des
Unglücksraben noch an den Kopf fassen, läuft der
Gegenangriff, langer Ball von Christ auf Sahin,
der legt per Kopf in den Lauf zu Erwig, der für
den völlig ausgepumpten Lawaree eingewechselt
worden war. Erwig gewinnt das Laufduell gegen
zwei Braunschweiger und schließt aus sechzehn
Meter sofort mit dem Außenrist ab, vorbei am
heraus stürmenden Horn – und ganz knapp am Tor
vorbei, der Ball prallt gegen die Stange, die
das Tornetz hält. Schluss und aus, 1:1 – es wird
für einen Moment totenstill im Stadion. Rein
objektiv muss man sagen, es war für beide
Mannschaften zu wenig. Anschließend brandet
jedoch Applaus auf, besonders aus der Ecke der
ca. 3.000 mitgereisten Fortuna-Fans, für eine
hervorragende Leistung, der nur das i-Tüpfelchen
fehlte – das zweite Tor.
Während dessen kommt noch die Kunde, dass Union
Berlin tatsächlich zuhause 1:2 gegen Magdeburg
verloren hat, was hüben wie drüben für noch
längere Gesichter sorgt. RW Ahlen ermurmelt sich
ein 1:0 in Wolfsburg, hat somit sechs Punkte
Vorsprung vor Fortuna als neuem Tabellen-3. plus
das wesentlich bessere Torverhältnis, und das
bei noch zwei ausstehenden Spielen – das ist der
Aufstieg für die Münsterländer. Beim DSF werden
sie wieder mal graue Haare bekommen, ich
gratuliere und sage: wer im gesamten Jahr 2008
bislang noch kein einziges Spiel verloren hat,
der steigt auch zurecht auf.
Fortuna nunmehr mit 58 Punkten auf Platz 3. RW
Oberhausen mit 62 Punkten Tabellenzweiter, die
spielten am Sonntag in Babelsberg, ließen nichts
anbrennen und siegten 4:1. Das klärt die
Fronten: Ahlen ist durch, Oberhausen kann
nächste Woche im Heimspiel gegen Erfurt den
Aufstieg perfekt machen. Sollte dies nicht
gelingen, droht ein echtes Herzschlagfinale,
denn am letzten Spieltag muss RWO zu Union
Berlin. Die sind die Einzigen neben Fortuna, die
noch eine winzige Aufstiegschance haben, bei
derzeit fünf Punkten Rückstand auf Platz 2. Alle
anderen sind raus, Erfurt, Dresden, ebenso der
vor der Saison bereits feststehende Aufsteiger
Wuppertaler SV, sie alle gucken auch in der
nächsten Saison die 2. Liga nur im DSF. Wie wir
wahrscheinlich. Aber man soll ja nicht aufhören
zu hoffen. Nun heißt es, die beiden letzten
Spiele gegen Babelsberg und in Erfurt zu
gewinnen. Und dann mal sehen, was dabei
rauskommt.
Die Hoffnung stirbt zuletzt: janus
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