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Liebe Freunde des
Balles!
Die längste
Sommerpause aller Zeiten ist vorbei! Jedenfalls
kam sie mir so vor, weshalb ich die
Berichterstattung zur neuen Saison direkt mit
diesem Superlativ einleiten wollte. Über drei
Monate kein Fußball mit Fortuna, da kann auch so
eine Weltmeisterschaft vor dem Fernseher nur als
kleine Zwischenmahlzeit gelten. Lieber nach
Ingolstadt oder Fürth fahren als noch mal
Schweiz gegen Honduras anschauen zu müssen! Und
deshalb blicken wir auch gar nicht groß zurück,
sondern steigen gleich voll ein. Natürlich mit
einem kurzen Rückblick.
Latest News from
Sommerpause
Fahren wir doch
noch schnell mit den Personalien fort, bevor es
los geht. Die Neuzugänge Thiago Rockenbach da
Silva (RW Erfurt), Assani Lukimya-Mulongoti
(Carl Zeiss Jena), Sascha Dum (Energie Cottbus),
Thomas Bröker (RW Ahlen) und Sandor Torghelle
(FC Augsburg) hatte ich ja noch Abschlussbericht
zur letzten Saison angesprochen, die standen
relativ frühzeitig fest. Aber das war noch nicht
alles. Anschließend wurde mit Maximilian Beister
noch ein Youngster für die Offensive
verpflichtet. Beister kommt auf Leihbasis für
zwei Jahre vom Hamburger SV II. Er ist
beeindruckende 19 Jahre jung und
Jugendnationalspieler. Zusammen mit Marco Königs
aus der Zweiten Mannschaft, der einen
Profi-Vertrag erhielt sowie Marcel Gaus können
wir jetzt auch eine „Bubi-Offensive“ starten. Da
man für die Abwehr noch einen Mann für’s Grobe
benötigte, griff man beim Liga-Konkurrenten MSV
Duisburg zu und holte den Brasilianer Tiago
Coelho und noch mindestens zwei weitere Namen
mit „o“. Der brillierte erst mal dadurch, dass
er beim Vorbereitungsturnier in Aachen im Spiel
gegen die Gastgeber direkt mit Gelb/Rot vom
Platz flog, und das, obwohl bei diesem Turnier
ein Spiel nur 45 Minuten dauerte. Eine
beachtliche Leistung! Es wird schon kein so
großer Zufall sein, dass Tiago für das erste
Meisterschaftsspiel auch noch gesperrt sein
würde, weil er diese Reststrafe für eine Rote
Karte aus der letzten Saison noch in die neue
Spielzeit hinüber gerettet hatte. Da man auch
bei Lukimya-Mulongoti sehen konnte, dass der
ganz ordentlich Eisen biegen kann, geht es in
der Abwehr also „back to the roots“, die
Spielübersicht und Abgeklärtheit eines Anderson
aus der letzten Saison haben beide nicht mal
zusammen genommen, aber das konnte man auch
nicht erwarten. Mal sehen, wer sich langfristig
neben Jens Langeneke in der Innenverteidigung
wird durchsetzen können.
Schließlich gönnte
man sich noch eine weitere Ausleihe. Der
Brasilianer Wellington Luis de Souza kam,
ausgerechnet von der TSG Hoffenheim. Mäzen
Dietmar Hopp hatte 5,5 Mio. Euro für den
Angreifer nach Brasilien überwiesen, da
Brasilien bekanntlich eine Region rund um
Hoffenheim ist, und der Didi ebenso
bekanntermaßen nur junge Talente aus der Region
Kraichgau fördern will. Unter Rangnick spielte
Wellington allerdings kaum, machte nur ein paar
Jokertore, und wurde in der letzten Saison nach
Holland an Twente Enschede ausgeliehen. Die
wurden zwar sensationell niederländischer
Meister, aber der Anteil von Wellington am
Titelgewinn beschränkte sich auch dort auf das
starre Festhalten an der Position, die er schon
gut kennt, nämlich der Ersatzbank, er machte bei
Twente auch nur drei Spiele. Verkanntes Genie
oder schlampiger Talentwegwerfer? Nun, dies darf
er jetzt nach Hoffenheim und Enschede in
Düsseldorf aufklären. Der Anfang beim Pokalspiel
in Koblenz war schon mal wenig verheißungsvoll,
machte aber Mut: schlechter ging es kaum, es
konnte eigentlich nur bergauf gehen.
Natürlich gingen
all diese Neuzugänge nicht spurlos am Kader
vorüber, will heißen: es gab auch noch ein paar
Abgänge. Die Mannschaft wurde ordentlich
durcheinander gewirbelt. Martin Harnik nach
Stuttgart und Anderson nach Mönchengladbach
waren ja ebenfalls bereits länger bekannt, auch
dass man Hamza Cakir anscheinend nicht mehr
haben wollte und froh war, dass er das Angebot
von Kayserispor in der Türkei annahm. Dann
verabschiedete sich Außenverteidiger Fabian
Hergesell, der seinen Platz in der letzten
Saison an Christian Weber (rechts) sowie
Johannes van den Bergh (links) verloren hatte.
Er wechselte zu Liga-Konkurrent RW Oberhausen.
Was wirklich
wehtat, und was ich bis heute nicht verstanden
habe, war der plötzliche Abgang von Sebastian
„Heidi“ Heidinger zu Arminia Bielefeld. Warum
man den plötzlich nicht mehr wollte, ist mir ein
Rätsel. Vielleicht wollte er ja auch nicht mehr,
denn trotz doch recht guter Leistungen hatte er
es auch in der vergangenen Saison nicht zum
Stammspieler geschafft. Und die Bielefelder, die
in der Sommerpause noch kurz vor dem
finanziellen Aus gestanden hatten, erholten sich
wieder so gut, dass sie als neuen Trainer
immerhin Christian Ziege und als neuen
„Leitwolf“ Oliver Neuville präsentieren konnten.
Dem soll der Heidi jetzt wohl die Bälle
auflegen. Schade drum, aber wie gesagt,
vielleicht ging der Wechsel ja auch von ihm aus,
und da sag ich mal mit allen Vereinsfanatikern
dieser Welt: Reisende soll man nicht aufhalten.
Außerdem erhielt
Olivier Caillas keinen neuen Vertrag. Da für ihn
aber bis zum Saisonstart kein Club anfragte,
trainierte er erst mal weiter mit. Die Saison
hatte schon begonnen, als er Ende August doch
noch einen neuen Verein fand: Caillas
unterschrieb beim Drittligisten RW Erfurt.
Auch nicht mehr am
Start für die Fortuna sind Stephan Sieger (1.FC
Saarbrücken), Dmitrij Bulykin (wechselte zu ADO
Den Haag nach Holland), Axel Lawarée holt sich
sein Gnadenbrot beim Landesligisten TuS
Bösinghoven. Bei Torsten Oehrl war das
Ausleihgeschäft mit Werder Bremen beendet, und
ehe man noch darüber nachdenken konnte, ob man
ihn eventuell verpflichten möchte, schnippte der
FC Augsburg mal kurz mit dem (materiellen)
Finger, und Oehrl war weg. Deniz Kadah, der uns
in der 3. Liga am vorletzten Spieltag in Aalen
auf den ersehnten Aufstiegsplatz köpfte, in der
2. Liga allerdings kaum zum Zuge kam, ist
ebenfalls weg, keine Ahnung, wohin. Und auch
unser Japaner Yuki Kozo verließ uns. Der hatte
in seinen zwei Einsätzen in der Ersten
Mannschaft im Großen und Ganzen gar nicht mal
schlecht gespielt, aber wenn er in der Zwoten
genauso viele Kerzen am eigenen Strafraum
produziert hat, kann ich den Abgang schon
verstehen.
Apropos: schwenken
wir doch mal kurz um auf Fortuna II, deren
Saison in der Regionalliga West noch nicht
beendet war, als ich meinen letzten Bericht
verfasste. Sie mündete in einen echten
Abstiegskrimi. Fortuna II rutschte am
drittletzten Spieltag erstmals auf einen
Abstiegsplatz, gewann am vorletzten Spieltag das
Abstiegsendspiel gegen Leverkusen II mit 1:0 und
tauschte mit den Pillen den Rang. Am letzten
Spieltag gab es ein wahres Herzschlagfinale um
den dritten und letzten Abstiegsplatz (Worms und
Trier standen schon vorher als Absteiger fest).
Fortuna II gewann mit 2:1 beim Bonner SC und
beendete dadurch die Saison tatsächlich noch als
Tabellenelfter mit 41 Punkten, während sich
dahinter fünf Teams mit 40 Punkten tummelten
(Schalke II, Waldhof Mannheim, Mainz II,
Leverkusen II, Mönchengladbach II), von denen
die Truppe mit dem schlechtesten Torverhältnis
die Arschkarte zog, es waren die Ostholländer.
Daran kann sich die Bundesliga gerne mal ein
Beispiel nehmen – welch ein spannender
Saisonabschluss! Und wie sinnlos, denn zwei
Wochen später stand fest, dass der Bonner SC,
Waldhof Mannheim und auch RW Essen keine Lizenz
für die Regionalliga erhalten würden, und es
somit keine sportlichen Absteiger geben würde.
Auch Trier und Worms blieben drin, Trier nach 19
(!) Spielen in Folge ohne Sieg, Worms bereits
zum zweiten Mal in Folge am Grünen Tisch. Worauf
es ihnen reichte, und sie sich für die neue
Saison in der Regionalliga Süd anmeldeten, wenn
man schon nicht absteigen kann, dann will man
für die ganzen Freundschaftsspiele in einer
Saison natürlich auch nicht so weit fahren. In
den anderen beiden Regionalligen machten mit
TeBe Berlin, Eintracht Bamberg und dem SSV
Reutlingen noch drei weitere Clubs Pleite, aber
der DFB sieht natürlich weiterhin keine
Veranlassung, etwas zu unternehmen. Die
Regionalliga West besteht in der Saison
2010/2011 aus zehn Zweiten Mannschaften und acht
Clubs, die nebenbei auch noch ein bisschen
mitspielen dürfen. Hochspannung und volle
Stadien garantiert. Einfach nur traurig, wie der
DFB mit voller Absicht den höherklassigen
Amateurfußball vor die Wand fährt, weil man den
Bundesligisten so nett zu Diensten sein will.
RW Essen konnte
wenigstens noch für die NRW-Liga, die fünfte
Liga, melden, und geht jetzt gegen Teams wie den
FC Wegberg-Beeck und Westfalia Rhynern an den
Start. Das ist allerdings mehr, als man vom
Bonner SC behaupten kann. Der erhielt weder eine
Zulassung für die NRW-, noch für die darunter
befindliche Mittelrheinliga, steht in Letzterer
damit jetzt schon als Absteiger fest, nimmt in
dieser Saison nicht am Spielbetrieb teil und
kann 2011/12 dann in der 7. Liga wieder
mitmischen. Vielleicht. Und das bei einem
Verein, der in der Hinrunde abgeschlagen auf
einem Abstiegsplatz stand und sich mit einer
Riesen-Rückrunde noch gerettet hatte, obwohl der
Verein mit den Gehaltszahlungen der Spieler
zeitweise drei Monate im Rückstand war. Aber
soviel Spiele konnten die Kicker gar nicht mehr
gewinnen und soviele Steine konnten die Arbeiter
von Klubchef Viol in seinen afrikanischen
Steinbrüchen gar nicht klopfen, um das Defizit
noch auszubügeln. So etwas ist schon eine kleine
Tragödie, auch wenn der Bonner SC in Bonn selbst
keine tausend Leute pro Heimspiel interessiert
hat.
Ach ja, und selbst
wenn es in der Sommerpause nix zu meckern
gegeben hätte, hätte es etwas zu meckern
gegeben. Die Fortuna-Marketing-Abteilung wollte
nämlich mal wieder clever sein und etwas Neues
auf den Markt bringen. Das hätten sie ja auch
gerne tun dürfen, aber mussten es unbedingt die
neuen Auswärtstrikots sein? Rot-blau gestreift
sind sie. Sie sollen an den großen FC Barcelona
erinnern, unseren Gegner im Europapokalfinale
1979, welches wir unglücklich 3:4 n.V. verloren.
Eine Niederlage zwar, aber dennoch der größte
sportliche Erfolg der Fortuna. Ne Riesenidee,
eine ganze (Auswärts-)Saison lang an ein
Ereignis von vor über 30 Jahren erinnern zu
wollen, welches weit weg in den Tiefen der Zeit
schlummert.
Besonders wenn man
dabei das Naheliegende übersieht. In
unmittelbarer Nähe von Düsseldorf liegt ja
dieses kleine Örtchen Wuppertal, mit dem
einheimischen Fußballverein, der just aus der 3.
Liga abgestiegen ist in die Regionalliga West.
Mit diesem Wuppertaler SV haben wir in den
letzten Jahren so manches Scharmützel
ausgefochten, deren Anhänger sind bei uns in
etwa so beliebt wie Kölsch. Und was sind die
Vereinsfarben dieses putzigen Vereins? Genau,
rot-blau. Was natürlich auch jedem sofort
einfällt, denn wie gesagt, Wuppertal ist ja
nicht Tausende von Kilometern entfernt wie
Barcelona, und wir haben nicht zuletzt vor 30
Jahren gegen die gespielt. Da hat das Marketing
in ganz großen Dimensionen gedacht und dann doch
ein bisschen eine Lachnummer produziert, weil
man vor der eigenen Haustüre nicht nachgeschaut
hat. Aber so war wenigstens die weitgehend
ereignislose Sommerpause gerettet.
Nun aber genug
abgeschweift und zusammengefasst – die neue
Saison von Fortuna I darf starten. Wenn es nach
der einheimischen Lokalpresse und doch so
einigen Fans, größtenteils in der letzten Saison
neu oder wieder dazu gestoßen, geht, muss der
Anspruch nach der letzten Saison
selbstverständlich dahin gehen, dass
aufgestiegen wird. Ob die Mannschaft überhaupt
noch so stark ist wie in der letzten Saison,
wurde nicht gefragt. Ich glaube nämlich, eher
nicht. Aber ich war ja schon immer ein
ziemlicher Pessimist.
Somit war auch ich
froh, als es am 15.08.2010 nach über drei
Monaten Sommerpause endlich wieder los ging.
Noch nicht mit der 2.Liga, die würde eine Woche
darauf starten, nein, sondern mit dem DFB-Pokal.
Hier hatte man in der letzten Saison als
Zweitliga-Aufsteiger mit einem 3:3 nach
Verlängerung und unglücklichem Aus im
Elfmeterschießen gegen den Hamburger SV
brilliert, zur besten Sendezeit montags abends
in die deutschen Wohnstuben übertragen. Diese
tolle Leistung hatte die Mannschaft damals in
die Saison getragen. Daran konnten wir jetzt
eigentlich anknüpfen. Passend dazu verletzten
sich in Testspielen Kapitän Andreas Lambertz und
Mittelfeldspieler Oliver Fink noch etwas
langfristiger, während Neuzugang Thomas Bröker
direkt eine Verletzung mitbrachte, die ihn die
ersten drei Wochen der Vorbereitung kostete.
Alles schöne Bräuche, die wir ja eigentlich aus
jeder Saisonvorbereitung kennen. Also alles wie
im letzten Jahr.
Und der Gegner war
ja auch nur so ein pisseliger Neu-Drittligist,
nämlich Zweitliga-Absteiger TuS Koblenz. Fortan
wurde in den Fan-Foren mehr darüber diskutiert,
wie enttäuschend reizlos diese Auslosung doch
sei, im Vergleich zum letzten Jahr. Das Spiel
war von vorne herein bei den meisten schon
abgehakt.
Völlig zu Recht
übrigens. Aber eben anders, als die meisten es
sich vorgestellt hatten.
Sommerloch
Ja, der DFB ist
lustig. In der Sommerpause zeigt er jetzt auch
schon Wiederholungen, ich dachte, das gibt es
nur bei ARD und ZDF. Und deshalb verlor Fortuna
am 15.08.2010 mit 0:1 in Koblenz, was mir aber
keine Sorgen machte, denn es konnte ja nur die
Wiederholung der Partie am 29.01.2010 an
gleicher Stelle gewesen sein. Da stimmte
dermaßen exakt alles überein, inklusive
Dauer-Starkregen, Grottenkick, Großchance für
Jovanovic in der 9. Minute und Siegtor für die
Gastgeber durch Kopfball nach Standard, dass ich
jetzt schon gespannt bin, wann und wo Fortuna
die 1. Pokalrunde absolvieren wird, denn das
Spiel an jenem Sonntag kann es wirklich nicht
gewesen sein.
Man hat ja des
Öfteren déjà-vu's beim Fußball, aber bei diesem
Spiel war es schon unheimlich. Als Jovanovic
exakt in der 9. Minute wieder wie im Januar frei
vor dem Keeper stand und wieder den Ball nicht
rein bekam (diesmal traf er immerhin die Latte,
aber das nutzte ja auch nix), ahnte ich schon
Böses, beim Anblick des Siegtreffers durch
Johannes Rahn in der 84. Minute war eigentlich
jedem klar, dass wir einpacken konnten, denn
aufgrund der exakten Wiederholung war eben
nichts mehr zu erwarten, und so kam es dann
auch. Wieder konnte man sich noch vor dem
Liga-Start ganz auf Selbige konzentrieren, und
nach dem, was ich an diesem Wolkenbruch-Sonntag
sehen konnte, würde dies nötiger sein als im
letzten Jahr. Immerhin konnte man einige
Neuzugänge erstmals richtig in Aktion sehen, was
dann auch der einzige Unterschied zum Januar war
und uns schmerzhaft klar machte, dass wir eben
nicht in einer Zeitschleife gefangen waren.
Lukimya-Mulongoti
in der Innenverteidigung eigentlich recht
souverän, die Abwehr wurde von den größtenteils
harmlosen Koblenzern allerdings auch nicht
sonderlich gefordert - deren Abwehr von uns
allerdings auch nicht, besonders in der zweiten
Halbzeit. Man sah zwar, dass er an Vorgänger
Anderson nicht heranreichen wird, was die
Technik und den Spielaufbau betrifft, allerdings
konnte man auch gut sehen, dass da, wo der
hinlangt, wirklich nur noch relativ wenig Gras
wächst. Endlich wieder einer, der den Ball nicht
nur auf, sondern bei Bedarf auch über die
Tribüne ballern kann! Sandor Torghelle vorn fand
ich eigentlich recht agil, das sah ich
allerdings anders als Trainer Meier, der ihn,
und nicht den ultraschwachen Jovanovic, Mitte
der zweiten Halbzeit gegen Wellington
auswechselte. Zur Leistung des Letzteren fällt
mir eigentlich nur ein: kann es sein, dass das
Hopps Rache an uns ist, für was auch immer?
Unfassbar, was der sich zu Recht spielte. Wie
schon geschrieben, dann kann es eigentlich nur
aufwärts gehen. Eigentlich, hoffentlich. Sascha
Dum rotierte sich nach 25 Minuten aus der
Mannschaft, er hätte eigentlich nach 17 Minuten
mit Gelb/Rot vom Platz gehen müssen, der Schiri
beließ es bei einer letzten Ermahnung, und alle
waren froh, dass er die paar Minuten bis zum
Wechsel ohne weiteres Foul überstand, ein
unterirdischer Auftritt. Für ihn kam Maximilian
Beister, von dem gab es leider auch nicht viel
zu sehen. Warum Rockenbach da Silva auf der Bank
Platz nehmen musste, habe ich ebenso nicht
verstanden wie ich dankbar für dasselbe
Plätzchen bei Tiago war. Alles in allem eine
verdiente Niederlage, besonders aufgrund der
grottenschlechten zweiten Hälfte mit dem ersten
(!) Torschuss in der 80. (!) Minute durch
Rechtsverteidiger (!) Weber. 9.000 Zuschauer,
davon 4.500 Fortunen, bekamen wahrlich keinen
Pokalknaller geboten. Dafür war aber die Hälfte
von ihnen pudelnass, denn soviel Starkregen wie
an jenem Sonntag hab ich schon lange nicht mehr
gesehen – eigentlich nicht mehr seit dem 29.
Januar an derselben Stelle, nur dass damals der
Regen anschließend in Schneefall überging. Aber
ansonsten war wirklich alles gleich. Das
Stadionumfeld versank in den Fluten, der Weg zu
Gästeblöcken war eine einzige Schlammbank, da
anscheinend das Geld fehlt, um wenigstens diesen
einen Zugangsweg asphaltieren zu lassen, und wir
sprechen hier nicht über eine kilometerlange
Strecke, sondern über wenige hundert Meter! Es
war so schlimm, dass mehrere Beschwerden an die
TuS Koblenz gerichtet wurden, was allerdings
herzlich wenig nutzen wird, denn der Oberwerth
ist ein städtisches Stadion. Die Klagen mündeten
in die Bitte eines Fans, demnächst den Transport
der Gästefans vom Parkplatz zum Eingang per
Fähre durchführen zu lassen. Das war natürlich
eine Übertreibung – aber nur eine kleine. Gut,
dass nicht alle ihren Humor im
Wasserschutzgebiet gelassen hatten.
Und natürlich gab
es in dieser ersten Pokalrunde noch die ein oder
andere Blamage, gegen die unsere Niederlage nun
wirklich nicht überraschend wirkte. Gerade die
Zweitligisten hatten nix zu lachen, so ließ sich
Absteiger und Topfavorit VfL Bochum beim
Drittligisten Offenbacher Kickers gleich mal 0:3
verprügeln und kam mit diesem Ergebnis noch
recht glimpflich davon. Union Berlin verlor beim
Viertligisten Hallescher FC mit 0:1, und RW
Oberhausen schoss den Vogel ab – 0:1 beim
Fünftligisten Victoria Hamburg auf einem Platz,
dem ich, als ich ihn im Fernsehen sah, eine
gewisse Ähnlichkeit mit dem Nebenplatz 11 in
Bremen nicht absprechen konnte. Das war alles
schon recht heftig, aber man musste dankbar
sein. Zu sehen, dass die Konkurrenz auch schon
eine solch „überragende“ Frühform hatte, war
doch zumindest ein wenig tröstlich.
Also, Pokal abhaken, volle
Konzentration auf die Liga! Und die startete
dann auch endlich, für uns genau eine Woche
später. Am Sonntag, den 22.08., legten wir
direkt am ersten Spieltag die weiteste
Auswärtsreise hin und fuhren 648 km zu Energie
Cottbus und ihrem bei uns hoch geschätzten
Trainer Pelé Lausitz in die Wollitz. Oder so
ähnlich.
Now let the Games begin!
Nix wirklich Neues
Fortuna verlor den
Saisonauftakt in Cottbus mit 0:2. Das war nun
nicht gerade überraschend, schließlich hatte man
sich an selbiger Stelle schon im April vier
Buden eingefangen. Das ist aber genau das, was
es so deprimierend machte. Denn als Fazit aus
den ersten beiden Pflichtspielen konnte ja
nunmehr gelten: unsere Auswärtsschwäche aus der
letzten Saison scheinen wir zunächst nahtlos in
die neue Spielzeit hinüber gerettet zu haben.
Dies ist eine Art von Kontinuität, auf die ich
gerne verzichtet hätte.
Zumal Fortuna die
Partie im ersten Abschnitt ganz klar nach Hause
hätte spielen müssen. Cottbus hatte vielleicht
mehr vom Spiel, aber die besseren Chancen hatten
eindeutig die Jungs mit den hässlichen
Auswärtstrikots, die diesmal noch hässlichere
Ausweichtrikots trugen. Allein Sandor Torghelle
vergab drei dicke Dinger, das dickste
zweifelsohne, als er frei auf Keeper Kirschbaum
zusteuerte und vergeblich versuchte, diesen zu
tunneln. Als Sturmpartner Jovanovic dann
unmittelbar nach der Pause völlig freistehend
versemmelte, nachdem die Cottbuser nach einer
Ecke gepennt hatten, da konnte man schon ahnen,
dass es auch diesmal nix werden würde mit dem
ersten Saisontreffer. Cottbus machte durch Jula
und Petersen seine beiden Tore, und was höchst
bedenklich stimmen muss, war die Tatsache, dass
beide Treffer verdächtig demjenigen ähnelten,
mit dem uns Koblenz aus dem Pokal geknipst
hatte: Flanke, Kopfball, Tor. Die gesamte
Hintermannschaft der Fortuna einschließlich
Torwart Ratajczak sah dabei so alt aus, wie sie
wahrscheinlich niemals werden will. Fortuna
gelang es nicht, den Schwung aus der ersten
Hälfte mit in die zweite zu nehmen, Cottbus
stand jetzt sicherer und ließ nach der Führung
nicht mehr viel zu. Da nutzte auch das Comeback
von Kapitän Andreas Lambertz nichts mehr, der
nach vierwöchiger Verletzungspause in der
zweiten Hälfte eingesetzt wurde. Durch
Unkonzentriertheiten sowohl vor dem gegnerischen
als auch vor dem eigenen Tor wurde der auf jeden
Fall mögliche eine Punkt leichtfertig verspielt,
es wäre eigentlich auch mehr drin gewesen.
Fortuna drohte
somit ein klassischer Fehlstart in Pokal und
Meisterschaft. Denn zum ersten Heimspiel kam
ausgerechnet Hertha BSC, der selbst ernannte „FC
Bayern der 2. Liga“. Gegen die war man auch
nicht gerade zwingend Favorit. Mit der zweiten
Niederlage in der Meisterschaft würde der
Fehlstart perfekt sein und in Düsseldorf mal
wieder der Baum brennen.
Alles hat ein
Ende...
...und wenn das
Ende dem Anfang entspricht und sich damit der
Kreis schließt, vielleicht gibt es ja noch
Hoffnung. Am Montag, den 30.08.2010, erwischte
es die Fortuna nach 20 ungeschlagenen
Heimspielen in Serie direkt beim ersten
Heimrecht der neuen Saison. Die letzte
Heimniederlage hatte es am 18.04.2009 gegeben –
gegen Berlin. Die erste Heimniederlage danach
gab es – gegen Berlin. Das macht Hoffnung,
stiegen wir doch nach der damaligen Niederlage
anschließend auf. Derart vermessen, das auch
diesmal zu glauben, bin ich allerdings nicht.
Zumal es ja ein ganz anderes Berlin war.
Fortuna verlor vor
30.600 Zuschauern mit 1:2 gegen
Erstliga-Absteiger Hertha BSC. Im Endeffekt
sogar noch halbwegs unverdient, weil man gerade
in der zweiten Halbzeit viel Druck nach vorn
entwickelte und eigentlich den Ausgleich
verdient gehabt hätte. Aber doch irgendwie
verdient, weil man über weite Strecken viel zu
harmlos agierte und besonders in der Abwehr
wieder bedenkliche Löcher zeigte.
Hertha nun weiß
Gott nicht mit einer Wahnsinnsleistung. Denen
reichten jedoch sechs Minuten aus, um das Spiel
für sich zu entscheiden. In der 25. Minute
Freistoß von halbrechts durch Rukavytsya. Die
Kugel segelt in den Strafraum, fällt Rob Friend
vor die Füße, und der Kanadier locht aus zehn
Metern ein, völlig unbedrängt. Schon
erstaunlich, gelinde gesagt. Es war wirklich der
allererste Torschuss der Hertha in diesem Spiel,
und natürlich entstand der Gegentreffer genauso
wie die vorherigen drei in Cottbus und Koblenz:
Flanke oder Freistoß aus dem Halbfeld in die
Mitte des Strafraums, wo in aller Gemütsruhe ein
Spieler einnetzen kann. Einzige Neuerung: nach
drei Gegentreffern per Kopf war Friend der
erste, der seinen Fuß einsetzen musste, um den
Gegner auf die Siegerstraße zu bringen. Und wenn
so viele Treffer hintereinander sich so ähnlich
sind, muss doch irgendwann mal jemand merken,
dass wir bei solchen Situationen ein gewaltiges
Problem haben.
In der
Innenverteidigung neben Langeneke spielte
diesmal der Brasilianer Tiago anstelle von
Lukimya, der gegen Cottbus einen eher
unglücklichen Auftritt hatte. Natürlich wollte
Tiago bei seiner Premiere im Fortuna-Trikot
alles besonders gut machen. Was bei soviel Eifer
schon mal rauskommen kann, dürfte hinlänglich
bekannt sein: Tiago war trotz oder gerade wegen
seiner Bemühungen einer der schlechtesten
Spieler auf dem Platz, auch beim 0:1 war von ihm
weit und breit nichts zu sehen, Sturmtank Friend
war völlig ungedeckt. Natürlich tun mir solche
Leute Leid, die im eifrigen Bemühen, alles
richtig zu machen, dann zu Unglücksraben werden.
Aber als Abwehrspieler ist so etwas leider
„tödlich“. Gegen Ende der Partie wurde es etwas
besser, aber es bleibt abzuwarten, ob er sich
mit dieser Leistung nicht für’s Erste aus der
Mannschaft rotiert hat.
Wobei dies
keinerlei Entschuldigung für seine Nebenleute
sein kann, die waren auch nicht viel besser.
Drei Minuten später pennte wieder die gesamte
Hintermannschaft, als man mal so ein lustiges
Abseits ausprobieren wollte. Valeri Domovchyiski
sagte danke, strebte allein gen Torwart Michael
Ratajczak und brachte dann das Kunststück
fertig, den Ball an Torwart und Tor vorbei zu
setzen. Quasi
Fortuna-Sturm-Qualität. Mit einem
Unterschied allerdings: der fasste sich zwar
danach auch an den Kopf, wie das bei uns
Torghelle und Jovanovic in den ersten zwei
Spielen des Öfteren getan hatten; dann raffte er
sich allerdings auf und schoss wiederum drei
Minuten später das 0:2, mit einem strammen
Dropkick aus zehn Metern unter die Latte. Auch
bei dieser Situation stand er ziemlich lange
ziemlich allein im Strafraum herum, als
Rechtsverteidiger Weber noch retten wollte, war
es schon zu spät. Binnen sechs Minuten wurde
Fortuna abgekocht, und zur Pause konnte man nur
hoffen, dass es kein Debakel geben würde.
Ärgerlich war es
allemal, weil die Fortuna wieder gut begonnen
und einige Chancen gehabt hatte. Pech besonders
für Marco Christ, dessen abgefälschter Freistoß
kurz zuvor dermaßen knapp am Tor vorbei flog,
dass er gegen die hintere Haltestange des
Tornetzes prallte und Selbiges anschließend von
außen ausbeulte, was auf der gegenüber liegenden
Hintertor-Tribüne kurzfristig zu ekstatischen
Jubelstürmen führte, denn von dort hatte es so
ausgesehen, als ob die Kugel im Tor gelandet
wäre. War nix. Dennoch hatte man das Spiel
eigentlich gut im Griff. Hertha fand bis zu
jener ominösen 26. Minute eigentlich kaum statt.
Dann gab es diesen Freistoß, mal wieder einen
Rückstand und mal wieder eine Niederlage.
Die auch nicht
unbedingt hätte sein müssen. In der zweiten
Halbzeit schaltete Hertha nämlich deutlich
zurück und kreuzte noch seltener vor dem Gehäuse
der Heimmannschaft auf. Was nicht nur deren
Trainer Markus Babbel die Zornesröte ins Gesicht
trieb, sondern auch die Fortunen wieder auf Trab
brachte. Trainer Meier hatte in der Pause
Wellington für den harmlosen Torghelle
eingewechselt sowie Sascha Dum für den
enttäuschenden Christ, und ausgerechnet der
Brasilianer Wellington, bislang eher mit
unterirdischen Teilzeit-Vorstellungen
aufgefallen, deutete erstmals an, warum
Hoffenheim einst 4,5 Mio. Euro für ihn locker
gemacht hatte. Sehr agil und wendig, forderte er
die Bälle und machte auch meistens etwas
Konstruktives damit. Als erstes legte er
Lambertz per Kopf einen auf, der war auch
relativ alleine vor dem Tor, allerdings sprang
die Kugel doch etwas hoch. Herthas
niederländischer Keeper Maikel Aerts stürmte auf
den Kapitän zu, der sich dennoch unerschrocken
zum Kopfball entschloss, jedoch an den
hochgereckten Pranken des Herthaners scheiterte.
Fortuna spielte weiter nach vorne, und die
Hertha zeigte, dass ihre Abwehr an jenem Abend
auch alles andere als sattelfest war. Die
dickste Chance vergab natürlich wieder
Jovanovic, wobei man ihm diesmal keinen großen
Vorwurf machen konnte: nach einer Traumflanke
von Weber um seinen Gegenspieler herum musste
Jovanovic grätschen, um am Fünfmeterraum noch an
den Ball zu kommen, daher Rücklage, daher Ball
in die Wolken. Kann man nix machen, sieht aber
natürlich trotzdem doof aus, wenn aus vier
Metern mal wieder in die Wolken geballert wird.
Dass es für die
Hertha doch noch eng wurde, lag am
eingewechselten Wellington, der in der 81.
Minute ein echtes Zuckerstück ablieferte:
angespielt von Patrick Zoundi, schaute der
Wellington mal kurz um sich und schoss den Ball
dann einfach ins Tor. Er hatte nämlich gesehen,
dass Torwart Aerts zu weit vor seinem Kasten
stand, also nagelte er die Pille einfach aus
über 30 Metern Torentfernung über den Keeper in
den Winkel. Ein Traumtor, und auch genau so
gewollt, kein Glücksschuss. Der erste Treffer
für die Fortuna in der Saison 2010/2011, der
erste Treffer für Wellington im Fortuna-Trikot,
und dann gleich ein solcher Hammer.
Beeindruckend.
Anschließend
wackelte die Hertha, aber sie fiel nicht. Dies
lag mitursächlich am für den schönen Claus
eingewechselten Thomas Bröker. Zunächst fiel ihm
eine Flanke von links und Freund und Feind
hinweg hinter dem langen Pfosten auf den Kopf.
Was er in seiner Überraschung damit anstellte,
vermag ich nicht genau zu sagen, ob er ihn mit
der Brust stoppen wollte, oder mit der Hüfte,
oder ob das ein verunglückter Torschuss war,
keine Ahnung. Auf jeden Fall schaffte er es
nicht, das einzig Richtige zu tun, nämlich
direkt mit dem Kopf abzuschließen, und die
Chance war dahin. Dahin war auch Bröker in der
Nachspielzeit, als er sich wegen einer Schwalbe
Gelb/Rot abholte. Das hätte nicht sein müssen,
sowohl von Bröker nicht als auch vom Schiri,
denn so eine richtige Schwalbe war das auch
nicht, es gab schon einen kurzen Körperkontakt.
Allerdings war es natürlich auch kein Elfmeter,
ich denke, er war einfach ins Stolpern geraten
und hatte versucht, daraus noch eine schöne
Pirouette zu formen. Muss man nicht machen,
weder die Pirouette noch die Karte. Zumal die
vorherige Gelbe Karte von Bröker nach
angeblichem Foul an Kobiashvili auch eher dessen
Pirouettenkunst geschuldet war. Aber so flog
Bröker eben noch vom Platz und fehlt im nächsten
Spiel.
Und damit verloren
wir auch das dritte Pflichtspiel der neuen
Saison in Folge. Aus im DFB-Pokal, mit zwei
Niederlagen in die Saison gestartet – Fehlstart
perfekt. Natürlich wird mal sofort gegen
Trainer, Neuzugänge und Alteingesessene
geschossen, besonders natürlich von denjenigen,
die in der letzten Saison plötzlich gemerkt
hatten, dass sie doch noch einen Fußballverein
in der Stadt hatten., entweder neu oder
„wieder“. Solche Leute sind naturgemäß nie
zufrieden zu stellen. Die haben jetzt natürlich
einen gewaltigen Schock erlitten: die hatten
noch nie (oder sehr lange nicht mehr, wenn sie
vor der abgelaufenen Saison zuletzt zehn Jahre
nicht im Stadion waren) eine Heimniederlage
gesehen. Willkommen beim Fußball! Ist doch
gleich viel aufregender, diese Abwechslung, oder
nicht? Und Schuldige finden sich ja immer.
Nun ist erst
einmal Länderspielpause. Weiter geht es am
11.09. beim FSV Frankfurt, auch dort hat man im
März dieses Jahres schon verloren, ein Vergleich
zur TuS Koblenz ist durchaus angezeigt. Danach
Heimspiel am 19.09. gegen den TSV 1860 München,
der Termin wurde von der DFL übrigens gönnerhaft
doch schon am 01.09. festgelegt, da können sich
die Münchner Fans jetzt hoch erfreut auf die
zahlreichen Sonderangebote von Bus und Flug
stürzen, die so kurz vor der Termin sicherlich
noch verfügbar sind. Am Mittwoch, den 22.09.
geht es zum Aufsteiger FC Ingolstadt, Anpfiff um
17.30 Uhr (!), auch so eine Riesen-Ansetzung der
DFL. Ich will ja wirklich nicht die ganze Zeit
jammern, aber: beim 5. Spieltag handelt es sich
um den einzigen Spieltag der gesamten
Saison, der „unter der Woche“ stattfinden wird.
Da ging es natürlich nicht, dass bei dieser
ungünstigen (Wochentag) und unmöglichen
(Anstoßzeit) Konstellation der FC Ingolstadt
beispielsweise gegen Augsburg, Fürth oder
München spielt, und wir beispielsweise in
Duisburg, Bochum, Aachen oder Oberhausen, nein,
da muss es zwingend Ingolstadt gegen Düsseldorf
sein. Ich wette, bei der DFL darf mittlerweile
auch offen hämisch gelacht werden, wenn das
Schlagwort „Fans im Stadion“ fällt...
Anschließend
gönnen wir uns noch das zweite Montagsspiel
dieser Saison, am 27.09.2010 gegen den zweiten
Erstliga-Absteiger, den VfL Bochum. Mal sehen,
wo wir dann stehen.
Und deshalb ist
der Bericht auch jetzt schon zu Ende. Nunmehr
hat hoffentlich auch der Letzte gemerkt, dass es
eine harte Saison werden wird. Mich überrascht
dies nicht sonderlich, trotzdem muss auch ich
mich erst einmal davon erholen, dass ich eine
Zusammenfassung schreiben musste, in der es
tatsächlich nur Niederlagen der Fortuna gab.
Aber das wird sich ja hoffentlich ändern. Mit
dieser Hoffnung wünsche ich einen schönen
September.
Rot-weiße
Null-Punkte-Grüße
janus |